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Abgründe einer Chatbekanntschaft

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Es war wieder einer jener Tage, wo Peter ins absolut seelische Tief triftete. Vor Kurzem hatte er seinen Job verloren und versuchte jetzt freiberuflich auf die Beine zu kommen. Gar nicht so einfach für einen Vertreter, der zudem nicht mehr der Jüngste war. Seine Familie gab ihm zwar Halt, doch mit seiner Frau lief es schon lange nicht mehr so, wie es laufen sollte. In sexueller Hinsicht versteht sich, 20 Jahre Ehe waren nicht spurlos an seinem Lustempfinden vorbeigegangen. Dennoch, er war von ihr abhängig, zumindest in finanzieller Hinsicht, zumal sie über ein ganz schönes Vermögen verfügte. Natürlich ließ sie ihn das hin und wieder spüren, noch mehr kam er sich deshalb nutz- und wertlos vor, noch mehr war er einer gefährlichen Seelenkrankheit nahe. Und gerade jetzt, wo sein Selbstbewusstsein auf Null war, suchte er nach einem prickelnden Abenteuer. Nach knallhartem Sex, der ihm wenigstens seine Männlichkeit beweisen würde, wenn schon sonst nichts mehr zu beweisen war.

Abgründe und anderes

Peter machte sich auf den Weg, direkt hinein in das verführerische Dickicht des Internet-Dschungels. Forstete unermüdlich Portale und Kleinanzeigen durch, las mit steigender Erregung Annoncen, die ihm nicht nur das Blut in Wallung, sondern auch den Schwanz zum Steigen brachten. Im Hintergrund nörgelte seine Frau mit den beiden Kindern, er saß absolut cool vor seinem Laptop, als er SIE entdeckte. Eine kleine Anzeige auf einer dieser lausigen marktschreierischen Kontaktbörsen, die sich vom Rest jedoch unterschied. Da suchte eine reife Lady einen Chatpartner und versprach neben hocherotischem Geplänkel auch keine unnützen Ausgaben. Denn davor scheute sich Peter, keinen Cent wollte er für sein privates Sexvergnügen ausgeben. Mann, das war doch einfach ideal.

Biest gefunden

Noch vor dem Abendbrot hatte er seine erste Mail abgefeuert. Seine Person und vor allem seinen Charakter geschönt, aber aus seinem realen Alter keinen Hehl gemacht. Und nach dem Abendbrot, als es sich Karin und die Kinder vor dem Flatscreen gemütlich machten, gab er vor, sich um den Lohnsteuerjahresausgleich zu kümmern. VON WEGEN! Fedra hieß sein Begehr, jene reife Lady, der es nach einem eloquenten Herren für ihre verbalerotische Eskapaden gelüstete. Fedra, die heiße Stute, war nicht zimperlich mit ihrem geilen Hengst. Sie chattete fast so wie eine Professionelle und Peter dankte dem Himmel, dieses Biest gefunden zu haben. Das ihm einen geilen abendlichen Zeitvertreib erster Sahne bot. Die Mails flogen hin und her, prickelnd, erotisch, versaut und richtig schön vulgär.

Bald war das muntere Paar so weit, dass es sich nicht nur bedingungslos virtuell vögelte, sondern auch Sexspielchen miteinander trieb, die Peter nie mit seiner Ehefrau praktiziert hätte. Fedra stachelte ihn regelrecht an, gurrte verführerisch, wurde dann aber im richtigen Moment so dermaßen obszön, dass Peter sich bald wie ein Aal vor dem Bildschirm wand.

Geiler Hengst

„Los, du geiler Hengst, mach keine Umstände, zeig deinem prallen Riemen die kochende Muschi und stopfe das Loch so richtig gut aus. Und dann, wenn du es mir megageil besorgt hast, aber immer noch nicht abspritzt, darfst du dir meine enge heiße Hinterpforte gönnen.“ Peter hatte bereits einen trockenen Mund, er schluckte und stöhnte und sein strammer Prügel kam richtig in Fahrt. Huch, er hatte seinen Gefühlen freien Lauf gelassen. Karin hob die Augenbraue und schaute ein wenig angeekelt in seine Richtung. Ob denn die Steuererklärung so umfangreich sei, er solle sich doch lieber zu ihnen setzen.

Nein, darauf hatte er partout keine Lust. Stattdessen mailte er Fedra, sie solle ihn doch unverzüglich ein Foto schicken, damit er sie sich noch besser vorstellen könne. Keine Minute später kam sein Begehr. Hm, so hatte er sich eine frivole Chatpartnerin nicht ganz vorgestellt. Seriös sah sie aus, wie eine Oberstudienrätin, ein wenig streng, doch allem in allem, konnte sich Fedra sehen lassen. Ja, ihre Seriosität erregte ihn sogar und es gelüstete ihn bereits an diesem Abend nach einem realen Date. Als er eifrig anfragte, kam eine unmissverständliche Absage. Nein, verdorbener Chat gut und gerne, doch für ein Rendezvous käme sie nicht infrage, sie sei immerhin gebunden. Peter gab sich zunächst damit zufrieden.

Megalatte in Ficksession

Doch als er nachts neben seiner unterkühlten Gartengurke Karin lag und er an seine Netzbekanntschaft dachte, wurde ihm ganz anders. Langsam begann er seine stramme Latte zu wichsen. Stellte sich dabei eine seriöse Fedra vor, wie sie mit weitgespreizten Beinen auf dem Lotterbett lag und nur auf seinen Hengstschwanz wartete. Nun, in den nächsten drei Wochen wurde gechattet, was das Zeug hielt und bei ihren virtuellen Ficksessions alle Register gezogen. Da ging es anal zur Sache, es wurde geleckt, es wurde geblasen, Natursekt wurde ausgeschenkt und mit Gerten und Flogger gezüchtigt, dass jeder Mr. Grey erblasst wäre. Doch nicht nur das, auch private Mails wurden ausgetauscht, Bilder ebenfalls, Telefonate geführt. Und es dauerte nicht lange, dass Fedra ihre Bedenken über Bord warf. Und das heiße Paar sich bald für ein Date, in einem kleinen Stundenhotel, verabreden wollte.

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Doch dann, von einem auf den andern Tag wurde der virtuelle Sexreigen ausgelöscht, zunichtegemacht. Wie kam es dazu? Nun, Karin hatte schon irgendwie bemerkt, dass mit ihrem Peter nicht alles im grünen Bereich war. Sie schnüffelte ein wenig hin und her, darin hatte sie ein angeborenes Talent. Und siehe da, bald entdeckte sie die ersten Spuren, stellte Peter zur Rede nahm ihn an die Kandare. Als Fedra wieder ihre ungestümen wollüstigen Mails losballerte und er ihr nur einsilbig antwortete, da roch seine geile Stute den Braten. Peter faselte dann etwas von „vorsichtig sein“, „nur noch an bestimmten Tagen chatten“ und so weiter und sofort, dass der temperamentvollen Fedra kurzerhand die Hutschnur krachte.

Sie wurde böse, wie eine bissige Stute und spamte Peter mit unzähligen Mails zu, schrieb giftige SMS und plapperte auf seine Mailbox. Das war für den guten anständigen Familienvater und Ehemann zuviel. Eine losgelassene Krawallschachtel, entfesselt wie ein brodelnder Vulkan, die hatte ihm gerade noch gefehlt. Kurzerhand kündigte er ihr, eisgekühlt übrigens, die Freundschaft. Bums, pardauz von jetzt auf gleich. Fedra, die sich übrigens in den vergangenen Wochen nicht nur sexuell, sondern auch emotional ausgepowert hatte, brach zusammen, wie ein Häufchen Unglück.

❣ Wichsen auf der Spritztour

Das Wochenende verbrachte Peter mit der ganzen Familie in einer europäischen Großstadt. So, als ob nichts gewesen sei. Fedra hingegen, verkroch sich wie ein waidwundes Tier in ihrem Bett. Fassungslos von ihrer Familie beäugt.

Celia

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