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Zwischen Etage Sechs und Sieben

Heute haben wir einmal eine erotische Geschichte die Erotik, Knistern und die erste Leidenschaft verbindet. Diese Sexgeschichte ist nicht wie unsere anderen, denn am Ende soll Euer Kopkino die Sexstory weiterspinden. Schaut Euch die Begegnung zwischen Lea und Jonas an. Weckt sie in Euch Lust auf Mehr?

Los geht es mit unserer anderen Sexgeschichte:

Unter dem Neonlicht der Hotelbar wirkte die Stadt draußen wie eine verschwommene Kulisse – Lichter, Regen, ferne Sirenen. Drinnen aber schien die Zeit zu stocken. Er saß am Tresen, eine Hand um das Glas gelegt, die andere locker auf dem blank polierten Holz. Er hatte nicht vorgehabt, lange zu bleiben. Ein Drink nach dem Meeting, ein bisschen Abschalten, dann zurück ins Zimmer. Bis sie hereinkam.

Sie trat aus dem Schatten des Hotelflurs, schob die Tür auf und ließ den Blick langsam durch den Raum wandern, als würde sie prüfen, ob es sich überhaupt lohnte zu bleiben. Ihr Mantel war noch feucht vom Regen, Tropfen glitzerten im Stoff, als sie kurz stehenblieb. Er sah, wie sie sich eine Strähne dunkler Haare aus dem Gesicht strich, die Lippen leicht aufeinanderpresste, fast so, als müsste sie sich zu einem inneren „Jetzt“ durchringen.

Dann setzte sie sich zwei Hocker weiter, nicht direkt neben ihn, aber nah genug, dass er ihren Duft wahrnahm – etwas Warmes, Weiches, eine Mischung aus Vanille und etwas Herbem, das nach kalter Luft und nasser Straße roch.

„Sieht nach einem langen Tag aus“, sagte sie schließlich, ohne ihn anzuschauen. Ihre Stimme war ruhig, tief, mit einem Hauch Müdigkeit.

Er drehte sich zu ihr. „Ist es so offensichtlich?“

Jetzt drehte sie leicht den Kopf, ihre Augen trafen seine. Ein kurzes, prüfendes Aufblitzen, als würde sie abwägen, ob er eine Antwort wert war. Dann nickte sie kaum merklich und ein schmales Lächeln huschte über ihre Lippen.

„Sagen wir so: Man erkennt den Unterschied zwischen jemandem, der feiert – und jemandem, der abschaltet.“

Der Barkeeper stellte ihr ein Glas Wasser hin, sie nickte ihm dankend zu. Erst danach bestellte sie einen Gin Tonic, fast beiläufig, als wäre es nur eine Randentscheidung in einem Tag voller Wichtigerem.

„Und du? Feiern oder abschalten?“ fragte er.

Sie zog die Augenbrauen ein wenig hoch. „Ich tue so, als würde ich feiern. In Wahrheit versuche ich nur, nicht an morgen zu denken.“

Der Satz blieb zwischen ihnen hängen, nicht schwer, aber spürbar. Er merkte, wie er sich ein Stück zu ihr hinlehnte, als würde seine Neugier ihn körperlich näher ziehen.

„Das klingt nach einem interessanteren Tag als meinem.“

„Das wage ich zu bezweifeln“, erwiderte sie, diesmal mit offenerem Lächeln. „Mein Tag bestand aus Bahnverspätung, Regen und einer Konferenz über Zahlen, die niemand fühlen will, aber jeder einhalten soll.“

„Dann waren wir wohl auf derselben Konferenz.“

Sie sah ihn überrascht an, lachte leise und schüttelte den Kopf. „Natürlich. Und ich dachte schon, es gäbe irgendwo da draußen noch eine andere Welt als diese.“

Das Eis war gebrochen.

Sie redeten zuerst über Belanglosigkeiten – die Muffigkeit der Konferenzräume, das fade Buffet, die Art, wie sich immer die gleichen Leute zu Wort meldeten. Doch mit jedem Satz rückten sie unmerklich näher. Er bemerkte, wie sie manchmal den Rand ihres Glases mit dem Finger nachfuhr, wenn sie nach Worten suchte. Wie sie den Kopf leicht schräg legte, wenn sie lachte.

Irgendwann berührten sich ihre Arme, ganz beiläufig, als sie sich beide gleichzeitig zum Barkeeper beugten. Nur ein kurzer Kontakt, Haut an Haut. Warm.

Er hätte die Hand zurückziehen können, aber er tat es nicht. Sie auch nicht.

Stattdessen blieb die Berührung, als hätten beide vergessen, wo sie endeten und der andere begann.

„Ich heiße Jonas“, sagte er nach einer Weile.

„Lea“, antwortete sie. Keine Nachnamen, keine Titel. Nur zwei Menschen an einer Bar, in einer Stadt, die morgen wieder aus ihren Kalendern verschwinden würde.

Sie redeten über Musik, die man nur spät nachts hört. Über Städte, in denen sie schon zu lange nicht mehr gewesen waren. Über das merkwürdige Gefühl, wenn man aus einem vollen Zug steigt und plötzlich allein in einem fremden Hotelzimmer steht.

Als sie von einem Sommer in Italien erzählte, in dem sie jeden Abend barfuß am Strand entlanggegangen war, dachte er viel weniger an das Meer als an ihre Füße, die jetzt in schlichten Pumps steckten. Daran, wie sie wohl aussahen, wenn sie barfuß über einen Holzboden ging – leise, vertraut, als gehörte ihr jeder Zentimeter des Raums.

„Manchmal,“ sagte sie, „braucht man einen Abend, an dem man nicht der Mensch sein muss, den alle kennen.“

Er nickte langsam. „Und an wen denkst du dabei?“

Sie sah ihn lange an, länger als nötig. Ihre Augen suchten seine, tasteten sein Gesicht ab, als wolle sie prüfen, ob er stabil genug war, eine ehrlichere Version von ihr auszuhalten.

„Auf jeden Fall nicht an die Frau, die morgen um neun Uhr pünktlich im Konferenzraum C sitzt“, sagte sie schließlich.

Er musste lachen, aber in ihm regte sich etwas anderes, tiefer. Das Gefühl, dass zwischen ihnen eine Tür aufging, die beide nicht laut benennen wollten.

Die Bar leerte sich, die Musik wurde leiser. Draußen presste sich der Regen gegen das Fenster, ließ das Neonlicht in langen Schlieren die Scheibe hinablaufen. Lea strich gedankenverloren mit dem Daumen über ihren Handrücken – seinen Handrücken.

Er merkte, wie sich sein Puls beschleunigte. Nicht wegen des Alkohols. Wegen dieser kleinen, unscheinbaren Bewegungen, die mehr sagten als jedes Wort.

„Es ist spät“, sagte sie.

„Zu spät?“

Sie zögerte, doch ihre Hand blieb auf seiner Haut. „Zu spät, um vernünftig zu sein. Zu früh, um heimzugehen.“

Die Luft zwischen ihnen war dicht, als könnte man sie mit den Fingern greifen. Er erinnerte sich an die Zimmerkarte in seiner Brusttasche, an die ruhige Stimme an der Rezeption, an die sterile Ruhe des großen Bettes. Zum ersten Mal wünschte er sich, dieses Bett wäre nicht so ordentlich gemacht.

„Welche Etage?“ fragte er leise.

Sie sah ihn an. Keine Spur von Schock in ihrem Blick, nur dieses prüfende Funkeln, das ihn von Anfang an fasziniert hatte.

„Sechs.“

„Sieben“, sagte er.

Ein schiefes Lächeln huschte über ihr Gesicht. „Natürlich.“

Sie zahlten. Nicht eilig, sondern mit der Langsamkeit von Menschen, die wissen, dass jede Sekunde Teil einer Entscheidung ist, noch bevor diese ausgesprochen wird. Als sie von den Barhockern glitten, spürte er einen Moment lang ihre Nähe hinter sich, ihre Wärme an seinem Rücken, den Hauch ihres Atems an seinem Nacken.

Im Aufzug standen sie nebeneinander, stumm. Ihre Spiegelbilder im Metall blickten starre Versionen von ihnen zurück, kühl und professionell. Nur ihre Hände verrieten sie – seine, locker an der Seite, ihre, die sich Zentimeter für Zentimeter auf ihn zubewegte.

Bei der vierten Etage streifte ihr kleiner Finger seinen.

Es war eine so kleine Bewegung, dass sie fast zufällig hätte sein können. Fast.

Er drehte die Hand leicht, öffnete sie, ohne sie zu berühren. Ein Angebot.

Sie atmete hörbar aus. Dann legte sie ihre Finger in seine. Kein Druck, nur ein Ineinanderlegen, als hätte sie das schon tausend Mal getan. Die Türen glitten zu und wieder auf, Menschen stiegen ein und aus, doch niemand achtete auf die beiden, die zwischen Stockwerken und Möglichkeiten hingen.

Als der Aufzug im sechsten Stock zischend anhielt, löste sie die Hand.

„Das ist meine Station“, sagte sie.

Es war ein Satz, wie man ihn an eine Haltestelle sagt. Aber ihr Blick blieb an ihm hängen, als er nickte.

„Gute Nacht, Lea.“

Sie trat einen Schritt aus der Kabine, drehte sich aber noch einmal um.

„Jonas?“

„Ja?“

„Wenn du magst…“ – sie hielt inne, suchte nach dem Wort, das die Tür nicht zu weit aufstoßen sollte – „…kannst du später noch mal spicken, ob das Licht unter meiner Tür noch brennt.“

Die Türen schlossen sich, bevor er antworten konnte. Der Aufzug setzte sich wieder in Bewegung, nach oben, aber sein Gedankenkarussell schoss in alle Richtungen gleichzeitig.

In seinem Zimmer streifte er die Krawatte ab, ließ sie achtlos über den Stuhl gleiten. Der Regen trommelte monoton an die Scheiben, der Fernseher flackerte stumm im Hintergrund, doch er achtete weder auf das eine noch auf das andere.

Er stand am Fenster, sah hinunter auf die spiegelnde Straße, in der die Lichter wie Flüssigmetall zerrannen. In seinem Kopf wiederholten sich kleine Szenen des Abends: ihr Lachen, das Gewicht ihrer Hand in seiner, die Art, wie sie das Wort „feiern“ ausgesprochen hatte, als sei es ein Versprechen, das sie noch niemandem gegeben hatte.

Er sah auf die Uhr. Es war noch nicht einmal Mitternacht.

Seine Zimmerkarte fühlte sich plötzlich schwer an in seiner Hosentasche. Er nahm sie heraus, legte sie auf den Tisch, hob sie wieder auf. Ein kurzes, bitteres Schmunzeln – als hätte er je so lange über einen Gang durch einen Hotelflur nachgedacht.

Am Ende war es erstaunlich einfach.

Die Tür zur siebten Etage glitt auf, der Flur lag still und warm im gedämpften Licht. Teppichboden schluckte seine Schritte, nur das leise Summen der Klimaanlage war zu hören. Er zählte die Zimmernummern, bis er vor einer Tür stehen blieb, an deren Spalt tatsächlich ein dünner Lichtstreifen zu sehen war.

Er hob die Hand, zögerte, ließ sie dann gegen das Holz klopfen. Nicht zu laut. Eher ein Anklopfen an eine Möglichkeit.

Es dauerte einige Sekunden. Dann hörte er das leise Klacken eines Schlosses, ein Rascheln, den Schatten von Bewegung hinter der Milchglasfüllung.

Die Tür öffnete sich einen Spalt. Ihr Gesicht erschien, weich im Licht des Zimmerflurs. Sie hatte den Mantel abgelegt, trug jetzt ein schlichtes T-Shirt und eine dunkle Stoffhose. Die Haare hatte sie aus dem Gesicht gestrichen, sodass er ihre Konturen klarer sah – die feine Linie des Kiefers, die Form ihrer Lippen.

„Du bist also ein Spicker“, sagte sie leise.

„Du hast es vorgeschlagen.“

Sie sah ihn einen Moment lang an, dann öffnete sie die Tür weiter.

„Willkommen im Konferenz-Himmel“, murmelte sie, mit einem fast ironischen Schwung ihrer Hand.

Das Zimmer war schlicht. Ein großes Bett, ein Schreibtisch, ein Stuhl. Auf dem Tisch lagen Unterlagen, ein Laptop, ihr Tagungsausweis. Daneben stand ein Glas mit halb geschmolzenen Eiswürfeln.

Er trat ein, sie schloss die Tür, lehnte sich für einen Moment mit dem Rücken dagegen, als bräuchte sie diesen Halt, um nicht sofort wieder in den Automatismus des Alltags abzurutschen.

„Ich dachte schon, du würdest es dir anders überlegen“, sagte sie schließlich.

„Hab ich auch“, gab er zu. „Mehrmals.“

„Und?“

„Der Gedanke, es nicht zu tun, war schlimmer.“

Sie lachte leise, dieser Ton, der irgendwo zwischen Erleichterung und Nervosität lag.

Zwischen ihnen blieb ein kleiner Abstand, kaum mehr als ein Schritt. Doch in diesem Schritt bündelte sich alles: die Blicke, die Worte, die Berührungen des Abends.

„Ich habe keine Garantie, dass das eine gute Idee ist“, sagte sie.

„Ich auch nicht.“

„Vielleicht ist es genau deshalb interessant.“

Er sah, wie sich ihr Brustkorb hob und senkte. Wie sie einmal kurz auf die Unterlippe biss, bevor sie wieder zu ihm aufblickte.

Er trat den einen Schritt auf sie zu. Noch berührte er sie nicht. Die Luft war warm, ihr Duft jetzt näher, intensiver. Er konnte die feine Linie ihres Halses sehen, den leichten Puls unter der Haut.

„Wenn du willst, dass ich gehe, sag es“, murmelte er.

Sie antwortete nicht sofort. Stattdessen hob sie langsam die Hand, legte ihre Fingerspitzen an den Saum seines Hemdes, dort, wo der Stoff über der Brust glatt wurde. Eine so leichte Berührung, dass sie fast nur ein Hauch war – und doch spürte er sie bis in die Fingerspitzen.

„Ich hab heute genug Leute weggeschickt“, sagte sie leise. „Ich glaube, ich möchte einmal jemandem nicht sagen, er soll gehen.“

Er atmete aus. Langsam.

Ihre Finger glitten ein wenig höher, zeichneten eine Linie über den Stoff. Er legte seine Hand über ihre, nicht, um sie aufzuhalten, sondern um sie dort festzuhalten. Ihre Haut war warm unter seinen Fingern.

Sie standen so einen Moment lang einfach da, wortlos. Der Fernseher summte stumm im Hintergrund, der Regen draußen war nur noch ein fernes Rauschen. Alles konzentrierte sich auf diesen kleinen Punkt, an dem ihre Hände sich trafen.

Als er sich schließlich zu ihr herunterbeugte, geschah es nicht abrupt. Es war vielmehr, als würden sie beide gleichzeitig dem Sog nachgeben, der sie den ganzen Abend lang in millimetergroßen Schritten aufeinander zugezogen hatte.

Ihr erster Kuss war kein Angriff, keine Explosion. Er war vorsichtig, fragend, tastend. Ein leises Aneinanderstoßen von Möglichkeiten. Ihre Lippen strichen über seine, zögerten einen Herzschlag lang, bevor sie sich wirklich fanden.

In diesem Kuss lag all das, was sie nicht gesagt hatten: die Müdigkeit des Tages, die Sehnsucht nach Berührung, die Lust darauf, für einen Moment aus der Rolle zu fallen.

Seine Hand wanderte an ihre Taille, spürte die Wärme durch den dünnen Stoff. Sie legte ihre Finger an seinen Nacken, spielte mit den Haaren dort, zog ihn sanft näher zu sich.

Sie lösten sich nur, um Luft zu holen – und sahen einander an, als müssten sie sicher sein, dass der andere wirklich da war und nicht nur eine späte Fantasie in einem anonymen Hotelzimmer.

„Du schmeckst nach Gin und einer sehr schlechten Entscheidung“, flüsterte sie.

„Ich hoffe, nach einer, die sich gut anfühlt“, antwortete er.

Sie lächelte. Diesmal war darin keine Zurückhaltung mehr, nur noch Wärme.

„Das finden wir jetzt raus“, sagte sie, und zog ihn wieder zu sich.

Die Nacht war noch lang. Und zum ersten Mal seit langer Zeit war keiner von beiden bereit, sie einfach an sich vorbeiziehen zu lassen …

Lust auf explizite Erotik und versaute Gedanken, dann blickt auf die anderen Sexgeschichte, die oft ohne Tabus daherkommen!

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